Mit dem neuen Login von Bumble können Sie die Datenfalle von Facebook umgehen

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Dating App Bumble hat sein Login-System geändert, um seinen über 30 Millionen Nutzern zu helfen, Facebook zu vermeiden. Die neue Funktion, die am 17. April startet, ermöglicht es Benutzern, sich zu registrieren und einzuloggen, ohne Informationen mit dem umkämpften sozialen Netzwerk zu teilen.

Wie viele andere Apps, darunter auch der Konkurrent Tinder, nutzte Bumble, der 2014 startete, Facebook, um den Registrierungs- und Anmeldeprozess zu beschleunigen und zu vereinfachen. Erstmalige Nutzer teilten ihr Facebook-Profil mit Bumble, das ihren Namen, ihr Alter, ihre Schule oder ihren Beruf und Fotos importierte, um ein Profil zu erstellen.

Diese einfache Handlung gab Bumble Zugang zu Facebook-Kontoinformationen, einschließlich, gemäß der Datenschutzrichtlinie, „Ihrer Freundesliste, des Beziehungsstatus, des aktuellen Standorts und der Freunde, die Sie mit anderen Bumblern gemeinsam haben“. Bumble nutzte die Informationen auf Facebook – darunter Freunde, Fotos und „mag“ – auch, um seine Nutzer mit potenziellen Partnern abzugleichen.

Gleichzeitig gewann Facebook Einblicke in das Verhalten der Bumble-Nutzer und die mobile App-Wirtschaft. Für Bumble schien das ein kleiner Preis zu sein – bis die jüngsten Enthüllungen über Facebook Fragen zur Sicherheit privater Informationen auf der Plattform aufwarfen. Trotz der Änderung kann man sich mit seinem Facebook-Account bei Bumble anmelden.

„Viele unserer Nutzer und Interessenten haben nach einer alternativen Registrierungsmethode gefragt“, sagt Louise Troen, VP of International Marketing and Communications bei Bumble. „Wie immer ist es unsere oberste Priorität, unsere Benutzer zu befähigen, Verbindungen herzustellen, und wir wollten auch weiterhin sicherstellen, dass sich unsere Benutzer dabei sicher fühlen.

Mit der neuen Registrierung von Bumble können sich Benutzer mit ihrer Telefonnummer anstelle eines sozialen Profils einloggen. Andere Dating-Apps erlauben die Registrierung von Telefonnummern, aber, so Bumble, „noch immer Daten mit Facebook teilen“. Der neue Registrierungsprozess von Bumble umgeht das soziale Netzwerk komplett.

Die Frage ist natürlich: Werden die Nutzer denken, dass es sich lohnt, ihre eigenen Informationen hochzuladen, um Facebook zu vermeiden? Nur die Zeit wird es zeigen. „Wir freuen uns auf die Auswirkungen der manuellen Anmeldung“, sagt Troen.

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