Canonical ist Co-Sponsor der Konferenz „Windows Subsystem für Linux“

Es wird vielleicht nie ein „Jahr des Linux-Desktops“ an sich geben, aber Linux unter Windows, über das Windows-Subsystem für Linux (WSL), gewinnt sicherlich an Popularität. Canonical, die Muttergesellschaft von Ubuntu Linux, hat gerade angekündigt, dass sie die WSLConf, die erste WSL-spezifische Konferenz, sponsern wird.

Hayden Barnes, der Gründer von Whitewater Foundry, einem Startup-Unternehmen mit Schwerpunkt auf Windows Subsystem für Linux (WSL) und Sponsor von Pengwin, Whitewater’s Linux für Windows, hat die Konferenz gestartet. Die WSLconf findet vom 10. bis 11. März 2020 im Gebäude 20 auf dem Microsoft HQ-Campus in Redmond, Wash, statt.

Canonical, die vor kurzem enthüllte, dass sie die WSL zu einer Priorität für Ubuntu macht, erklärte, dass sie als Sponsor der WSLConf auftreten wird. Neben Canonical, Microsoft und Whitewater Foundry werden auch Redner von Docker, Kali Linux, Rancher Labs und wslutilities auf der Konferenz auftreten.

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Die WSL richtet sich in erster Linie an Entwickler und Systemadministratoren, nicht an normale Endanwender. Auf der Konferenz werden beispielsweise Vorträge über die Erstellung von Kubernetes auf der WSL, Demos der WSL-Integration mit den IDEs Visual Studio und JetBrains sowie die WSL für langjährige Unix/Linux-Systemadministratoren gehalten.

Gleichzeitig erweitert Microsoft seine Office-Programme auch auf den traditionellen Linux-Desktop. Erstmals wird ein MS-Office Programm, Microsoft Teams, verfügbar sein, das nativ unter Linux läuft.

Die Vorstellung, dass sich die Windows- und Linux-Desktops gegenseitig befruchten würden, würde einst als geradezu albern abgetan. Das war damals. Das ist jetzt. Die beiden rivalisierenden Desktops integrieren sich. Wer hätte das gedacht?

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