Google hat es weniger Schmerzhaft gemacht, den Suchverlauf zu löschen

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Wahrscheinlich haben Sie Ihren lokalen Browser-Verlauf schon einmal gelöscht. Vielleicht hast du es gerade erst getan. Vielleicht wolltest du nicht, dass dein Partner, Mitbewohner oder Mitarbeiter sehen, nach welcher Art von Verrücktheit du gesucht hast. Aber das Löschen der Aktivitätsdaten, die sich auf den Servern von Google befinden, war noch nie besonders einfach – viele Nutzer werden davon abgehalten, die Aufzeichnung ihrer dunkelsten Wünsche und Lieblingsmemes zu löschen. Bis jetzt:

Google hat heute bekannt gegeben, dass es den Prozess des Löschens Ihrer Suchaktivitäten vereinfacht hat. Benutzer können den aktuellen Suchverlauf innerhalb der Google-Suchfunktion auf dem Desktop oder auf dem Handy löschen, ohne die Einstellungen durchsuchen zu müssen. Die Funktion wird innerhalb weniger Wochen auf den Apps von Android und iOS Google verfügbar sein, so ein Google-Blogbeitrag, der die Änderungen ankündigt. Das Unternehmen plant, die Funktion im nächsten Jahr in Google Maps einzuführen, danach weitere Google-Anwendungen.

Google sagt, dass es auch den Zugriff auf Datenschutzsteuerungen erleichtert, so dass Benutzer die Anzeigenpersonalisierung deaktivieren und einfach steuern können, welche Google-Anwendungen ihre Aktivitäten speichern können.

Google gab diese Änderung am selben Tag bekannt, an dem Apple CEO Tim Cook eine Grundsatzrede auf einer Datenschutzkonferenz in Brüssel hielt, wo er andere Big Tech-Unternehmen (wie Google und Facebook, obwohl er nie Namen nannte), die das aufgebaut haben, was er als „datenindustrieller Komplex“ bezeichnete, in dem unsere Informationen „mit militärischer Effizienz gegen uns bewaffnet sind“.

„Wir sollten die Konsequenzen nicht beschönigen. Das ist Überwachung“, sagte Cook. „Und diese Bestände an personenbezogenen Daten dienen nur dazu, die Unternehmen zu bereichern, die sie sammeln. Das sollte uns sehr unangenehm sein. Es sollte uns verunsichern.“

Cook scheint sich einem wachsenden Bewusstsein und Ekel darüber hinzugeben, wie Technologieunternehmen personenbezogene Daten verwenden, im Zuge zahlreicher Kontroversen um den Datenschutz, wie z.B. dem Cambridge Analytica-Skandal von Facebook und einem Google Plus-Datenverstoß, von dem Hunderttausende von Nutzern betroffen sein könnten, sowie einer wachsenden Regulierung der datenreichen Technologiebranche.

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